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Rechnungslegung von Non-Profit-Organisationen

aus der Rubrik „Besteuerung von NPOs“

Preis: 179,00 €
inkl. 19% MwSt.

Verfasst von:


Zielformulierung dieses E-Books

Rechnungslegung ist kein lästiges Erbsenzählen bürokratischer Totengräber abgelaufener Geschäftsjahre. Rechnungslegung ist vielmehr ein wichtiges Führungs- und Kontrollinstrument. Es ist die komprimierte Darstellung der gesamten Geschäftstätigkeit: intern für die Organe und extern gegenüber den verschiedensten Adressaten.

Rechnungslegung macht Spaß, denn sie lässt sich als strategisches Instrument handhaben: Es können Methoden gewählt und Spielräume ausgenutzt werden. Es ist deshalb sinnvoll, schon im laufenden Geschäftsjahr bei allen größeren Entscheidungen an die Auswirkungen im Rechnungsabschluss zu denken. Leben Sie auf den Jahresabschluss hin.

Damit die Rechnungslegung ihre Aufgabe erfüllt, muss sie zweckgerichtet ausgestaltet werden. Sie muss die Informationen augenfällig machen, die die Organe und andere Adressaten von ihr erwarten. Transparenz ist das Ziel!

Die bunte Vielfalt der NPOs in Deutschland lebt mit einer häufig an individuelle Verhältnisse angepassten Vielfalt von Rechnungslegungsmethoden. Die Spielräume variieren nach der Rechtsform. Für Kapitalgesellschaften gibt es klare gesetzliche Vorgaben. Für Stiftungen wären ähnliche Klarstellungen wünschenswert, z. B. ab welchen Schwellenwerten Stiftungen als „groß“ gelten und welche Rechnungslegungsbestimmungen dann gelten.

Ziel der folgenden Lektion ist es, darzustellen, wie die Rechnungslegung von NPOs in verschiedenen Rechtsformen mit dem kameralen, einfachen oder kaufmännischen Instrumentarium erfüllt werden kann. Methodenvielfalt erlaubt Individualität:

„Wandel und Wechsel liebt, wer lebt!“ (Wotan, Das Rheingold, 1. Akt)

Andererseits gilt aber auch: Die einmal gewählte Methode muss stetig angewandt werden, damit aus der Wiederholung Transparenz entsteht. Rechnungslegung dokumentiert in jährlichen Perioden den unendlichen Ring der Geschäftsvorfälle, deshalb „Der Ring“.

Inhaltsverzeichnis

Zielformulierung 6

1 Aufgaben und Adressaten der externen Rechnungslegung 7
1.1 Dokumentation 8
1.1.1 Interne Adressaten 9
1.1.2 Externe Adressaten 10
1.2 Zahlungsbemessung 11

2 Rechtsgrundlagen 12
2.1 Bundesrecht 12
2.1.1 Bürgerliches Recht 12
2.1.2 Handelsrecht 13
2.1.2.1 Vorschriften für alle Kaufleute 14
2.1.2.2 Vorschriften für Kapitalgesellschaften 14
2.1.2.3 Vorschriften für besondere Geschäftszweige 16
2.1.3 Steuerrecht 17
2.1.3.1 Nachweis der Steuerbegünstigung 19
2.1.3.2 Buchführungspflichten der AO 21
2.1.3.3 Weitere steuerliche Aufzeichnungspflichten 22
2.1.4 Haushaltsrecht 23
2.2 Landesrecht 24
2.3 Satzung 24
2.4 Berufsrecht (IDW) 24
2.4.1 Rechnungslegung und Prüfung Spenden sammelnder Organisationen 24
2.4.2 Rechnungslegung von Stiftungen 25
2.4.3 Prüfung von Stiftungen 25
2.4.4 Prüfung der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung und der wirtschaftlichen Verhältnisse nach § 53 HGrG 25
2.4.5 Einzelfragen zur Krankenhaus-Buchführungsverordnung 25
2.4.6 Ermittlung und Verwendung des Arbeitsergebnisses durch Werkstätten für behinderte Menschen gemäß § 12 Abs. 4  und 5 WVO 26
2.4.7 Rechnungslegung von Vereinen 26
2.4.8 Prüfung von Vereinen 26

3 Methoden der Rechnungslegung 27
3.1 Buchführung 27
3.1.1 Formale Anforderungen 27
3.1.2 Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung 28
3.1.3 Materieller Inhalt (... von „Eingaben“ und „Ausnahmen“) 30
3.1.4 Zeitliche Ergebniszuordnung (Periodenabgrenzung) 34
3.2 Buchführungssysteme 37
3.2.1 Kameralistische Buchführung 37
3.2.2 Einfache Buchführung 38
3.2.3 Doppelte Buchführung 39
3.2.4 Inventur 42
3.3 Jahresabschluss 44
3.3.1 Kameralistischer Haushalt 44
3.3.2 Vermögensübersicht mit Einnahmen-Ausgaben-Rechnung 45
3.3.2.1 Vermögensübersicht 45
3.3.2.2 Einnahmen-Ausgaben-Rechnung 46
3.3.3 Kaufmännischer Jahresabschluss 48
3.3.3.1 Bilanz 48
3.3.3.2 Gewinn-und-Verlust-Rechnung (GuV) 56
3.3.3.3    Anhang 57
3.3.4 Lagebericht 58
3.3.5 Tätigkeitsbericht 59
3.4 Verfahrensfragen 59
3.4.1 Beginn der Buchführungspflicht 59
3.4.2 Zuständigkeit 60
3.4.3 Feststellung und Ergebnisverwendung 60
3.4.4 Unterzeichnung 61

4 Entscheidungskriterien für Vereine und Stiftungen 62
4.1 Empfehlungen des IDW 62
4.1.1 Sicherheit der doppelten Buchführung und Rechnungslegung 62
4.1.2 Keine Aussagekraft von Einnahmen-Ausgaben-Rechnungen 63
4.1.3 Vergleichbarkeit zutreffend abgegrenzter Jahresergebnisse 63
4.2 Informationsvorteile der HGB-Konzepte 64
4.3 Schwellenwerte 66

5 Besonderheiten bei NPO 68
5.1 Bilanz 68
5.1.1 Aktivische Kennzeichnung von Grundstockvermögen von Stiftungen 68
5.1.1.1 Trennungsgebot 69
5.1.1.2 Spartenbilanz 69
5.1.1.3 Zweck der Kennzeichnung 70
5.1.2 Bewertung von Sachspenden 70
5.1.3 Bewertung mit Zeitwerten 71
5.1.4 Bewertung von Finanzanlagen 72
5.1.5 Gliederung des Eigenkapitals 74
5.1.5.1 Gezeichnetes Kapital/Vereins- bzw. Stiftungskapital 75
5.1.5.2 Kapitalrücklage 75
5.1.5.3 Ergebnisrücklagen 76
5.1.5.4 Mittel-/Ergebnisvortrag 76
5.1.6 Einzelne Ergebnisrücklagen 76
5.1.7 Sonderposten für nutzungsgebundenes Kapital 79
5.1.8 Verbindlichkeiten aus belasteten Zuwendungen 81
5.1.9 Verbindlichkeiten aus zugesagten Leistungen 82
5.1.10 Verbindlichkeiten aus erhaltenen Spenden 82
5.2 Gewinn-und-Verlust-Rechnung 83
5.2.1 Spenden- und Zuschusserträge 83
5.2.2 Satzungsgemäße Aufwendungen 83

6 Prüfung der Rechnungslegung 85
6.1 Prüfungsinstanzen 85
6.2 Prüfungsgegenstände 86
6.3 Erhaltung des Stiftungsvermögens 87
6.3.1 Bestandserhaltung oder Werterhaltung 87
6.3.1.1 Nachweis im Jahresabschluss 87
6.3.1.2 Auswirkung von Wertberichtigungen 88
6.3.1.3 Konsequenzen fehlender Erhaltung des Stiftungsvermögens 88

7 Schlussbemerkung 90

Übungsaufgaben 91
Lösungen 93
Literaturverzeichnis 95
Stichwortverzeichnis 98
Anlagen 101

Zusammenfassung des E-Books

Zu diesem E-Book existiert keine Zusammenfassung.

E-Book-Details

  • Stand des E-Books:I/2009
  • Brand:Euroforum Verlag
  • Seitenanzahl:105 Seiten
  • Datenmenge: 1.97 MB  

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