Nutzungsmöglichkeiten Kabel: Neue Erlösquellen
aus der Rubrik „Kabelnetze“
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Zielformulierung dieses E-Books
Die vorliegende Lektion soll einen Überblick darüber geben, wie die technischen, rechtlichen, organisatorischen und kundenseitigen Möglichkeiten in Erlösströme – also margenträchtigen Umsatz – für die anwendenden Kabelfirmen umgesetzt werden können.
Nach einem kurzen Überblick über die grundsätzlichen Erlös- und Geschäftsmodelltheorien wird die Entwicklung der Märkte, in denen Kabelnetzfirmen engagiert sind, dargestellt, um Sie als Leser mit der besonderen Marktsituation der Verschmelzung von früher getrennten Märkten vertraut zu machen.
Aufbauend darauf werden Sie durch alle Beschreibungen derzeitiger Erlösmodelle von Kabelfirmen geführt. Dies soll Ihnen einen Überblick der Vor- und Nachteile und Besonderheiten dieser Erlösströme und ein besseres Verständnis dieser Marktmechanismen geben. Schwerpunkte stellen hier natürlich die Triple-Play-Pakete mit TV, Internet- und Telefonbestandteilen dar, die mittlerweile bei jedem Kabelnetzbetreiber Hauptwachstumstreiber sind.
Im Weiteren werden dann auch neue Marktentwicklungen behandelt, die derzeit nur in Form von Konzeptstudien oder Überlegungen existieren, aber die Potenzial für zukünftige Produktentwicklungen und damit auch Erlösströme darstellen.
Inhaltsverzeichnis
Zielformulierung 4
1 Geschäftsmodelle/Erlösquellen 5
1.1 Defi nition 5
1.2 Marktmodell 7
1.3 Erlösarten 8
2 Der Markt der Kabelnetzbetreiber 10
2.1 Marktteilnehmer 10
2.2 Marktvolumen 12
2.3 Kundennutzen 13
2.4 Kundensegmentierung 15
3 Triple Play 18
3.1 Breitband-Internet 18
3.1.1 Zugangstechnologien 19
3.1.2 Entwicklung der Bandbreiten 20
3.1.3 Fiber-to-the-Home (FTTH) 24
3.1.4 Geschäftskundentarif Breitband 24
3.2 Telefonie 25
3.2.1 Technologie 26
3.2.2 Quadruple Play 26
3.2.3 Markt 27
4 TV 31
4.1 Marktteilnehmer 31
4.2 Klassisches Erlösmodell 33
4.2.1 Pricing-Kabelgebühr bei Einzelnutzerverträgen 34
4.2.2 Pricing-Kabelgebühr für Pauschalverträge 37
4.3 Kundenbedürfnis 39
4.4 Pay-TV 42
4.5 Digitalisierung 44
4.6 IPTV 47
4.6.1 EPG/Navigation 49
4.6.2 Video-on-Demand (VOD) und Personal Video Recorder (PVR) 50
4.6.3 Interactive TV (iTV)/Enhanced TV 52
Zusammenfassung 55
Übungsaufgaben 56
Lösungen 57
Literaturverzeichnis 59
Zusammenfassung des E-Books
Kabelnetzbetreiber wandeln sich von reinen Durchleitungsunternehmen zu Telekommunikationsanbietern, die den größtmöglichen Mehrwert aus bestehenden Kundenbeziehungen erzielen.
Hierfür existieren zwei große Hebel mit Wirkung auf die Erlössituation:
- Die gesteigerte Kundenbindung aufgrund der Servicebündelung sichert die Erlöse aus Kabelgebühren.
- Durch Einführung neuer Dienste wie Internet und Telefonie, Erweiterungen im Pay-TV-Portfolio und interaktivem TV als Ergänzung zum linearen TV-Programm werden neue Erlösquellen erschlossen.
Bei der Einführung der Dienste sollte der Wertbeitrag des Dienstes für das Unternehmen im Vordergrund stehen. Besonders ein hoher Fixkostenanteil mit einmal erreichter Penetration wirkt sich in hohem Maße auf den Gewinn aus. Aber auch Synergien im mehrstufigen Angebot von Telekommunikationsleistungen an den Endkunden müssen Auswirkungen auf die Kostensituation im Unternehmen haben und eine erhöhte Kosteneffizienz durch Skaleneffekte mit sich bringen. Weitere Kriterien für die Entscheidung von Neueinführungen von Diensten ist die interne Priorisierung der verfügbaren Ressourcen, des erzielbaren Mehrwerts und des größten Effekts auf Basis des Kundennutzens.
Die Preisfindung von Zusatzdiensten wie Internet, Telefonie oder Pay-TV sollte unter Berücksichtigung der Kabelgebühren aus wettbewerblicher Sicht eine Preisführerschaft anstreben. Die weitere Segmentierung dieser Dienste und das Anbieten von Zusatzoptionen zu diesen Diensten können danach höhere Erlöse erzielen und brauchen dem Prinzip der Preisführerschaft nicht mehr zu folgen. Hier sollte vielmehr die Zahlungsbereitschaft der Kunden für diese Zusatzoptionen Berücksichtigung finden und nicht vordergründig die Wettbewerbssituation.
E-Book-Details
- Stand des E-Books:II/2007
- Brand:Euroforum Verlag
- Seitenanzahl:59 Seiten
- Datenmenge: 2.02 MB
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Kundenstimmen:
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